An der Grenze des Machbaren: behold atacama

Bei unserem behold atacama Standlautsprecher werden die Grenzen des technisch Machbaren erreicht. Klasse-A Verstärkung für drei Pfade (tri-amping), aktive DSP gestützte Frequenzweichen, Amplituden-, Phasen- und Laufzeitkorrektur und zusätzlich eine Option für Raumkorrektur. Damit erreicht die atacama eine Performance, die als passives Design nicht zu erreichen ist. Die Ausführung der atacama ist so sorgfältig entworfen, dass jedes Detail einen Zweck erfüllt. Dieser minimalistische Ansatz erzielt die perfekte Balance zwischen Einfachheit und Eleganz, die sich in jede Umgebung harmonisch einfügt.

Alles steckt im Detail …

Die ausgezeichnete Verstärkung
Der integrierte Endstufen Monoblock arbeitet aktiv (tri-amping) von drei digitalen Frequenz-Filterbänken (DSP) angesteuert, optional auch mit einem separaten Raumkorrektursystem ausgestattet. Der Baßverstärker liefert 160W, für den Mittelton stehen 80W und für Hochton 20W zur Verfügung, mehr als genug wenn man bedenkt, dass keine Verluste, weder durch Lautsprecherkabel noch durch passive Frequenzweichen entstehen. Die resultierende Leistung beläuft sich auf umgerechnet 1500W (Sinus CW) einer konventionellen Endstufe. Die interne Kühlung erfolgt über eine Kaminkonstruktion kombiniert mit dem natur eloxierten Kühlkörper auf der Rückseite. Selbst bei Dauerbetrieb rund um die Uhr erreicht der Kühlkörper niemals überhöhte Temperaturen. Die Stromversorgung erfolgt stufenlos von 100V bis 240V. Das Musiksignal kann über nahezu alle Formate zugeführt werden, analog oder digital, symmetrisch oder unsymmetrisch. Die Betriebsleistung beträgt ca. 50W pro Lautsprechersystem.

Die besten Chassis
Alle drei verwendeten Lautsprecher-Chassis gehören zur absoluten Oberklasse und werden von ScanSpeak geliefert. Sie passen ausgezeichnet zu unserer Elektronik und natürlich auch zum Gehäuseaufbau. Aber damit nicht genug. Der Amplitudenfrequenzgang wird je Chassis individuell vermessen und elektronisch optimiert. Dies gilt selbstverständlich auch für den Phasenfrequenzgang und die Gruppenlaufzeit. Um dies zu ermöglichen ist es zwingend notwendig die ABSOLUTE Phase des eingebauten Chassis zu bestimmen. Aus messtechnischer Sicht ist das eine absolute Herausforderung und setzt ein sehr hohes Maß an Fachkenntnis voraus, Fachkenntnis, die im Hause Ballmann zweifelsfrei vorhanden ist. Um die ermittelten Phasendaten verarbeiten zu können, wird ein spezieller DSP-Prozess benötigt, der bei den meisten Herstellern, die mit ‚Phasenkorrigierte Lautsprecher‘ werben, nicht vorhanden ist. Aus diesen Gründen steht für uns fest, dass die behold atacama mit ihrer Amplituden-, Phasen- und Laufzeitkorrektur weltweit einzigartig ist und dass diese Merkmale zu den zwingenden Grundlagen für beste Musikwiedergabe gehören.

Durchdachte Gehäusekonstruktion:

Die Isolation
Innerhalb gegebener Grenzen aus Größe und Gewicht haben wir einen einzigartigen Ansatz zur Isolation von Vibrationen verwirklicht. Eine saubere Entkopplung vom Baßgehäuse zum Mittelhochtongehäuse wird dringend benötigt, aber von vielen Lautsprecherherstellern einfach ignoriert. Die Übertragung von Vibrationen, die im Baßgehäuse entstehen, verursacht im Mittel-/Hochtonbereich nichtharmonische Verzerrungen. Gleichfalls sollten Töne vom Mittelhochton nicht zum Baßgehäuse gelangen, weil sie dort Interferenzen und Sub-Harmonische erzeugen. Die Isolation wird also in beiden Richtungen für weite Frequenzbereiche dringend benötigt. Außerdem müssen die parasitär abstrahlenden Flächen  so klein wie möglich gehalten werden. Um dies zu erreichen wird eine speziell gefräste Aluminiumplatte verwendet, die zusätzlich beidseitig mit Bitumen bedämpft ist. Dieselbe Konstruktion wird auch für die Isolation vom Baßgehäuse zum Boden angewandt, allerdings kommen hier zwei Aluminiumplatten zum Einsatz. Auf diese Weise wird eine Isolation der Baß-Vibrationen zum Untergrund erreicht, die mit konventionellen Spikes oder Füßen nicht verwirklicht werden kann.

Einzigartige Verbindung
Die Mittel-/Hochtoneinheit ist auf eine außergewöhnliche und sehr elegante Weise mit dem Baßgehäuse und damit auch mit dem Verstärker verbunden: ein elektrischer Steckverbinder zwischen den Gehäusen, keinerlei Verkabelung! Diese extravagante Lösung ist sehr einfach zu handhaben und äußerst robust.

Optimierte Ansicht
Auch die Frontansicht der atacama ist sehr sorgfältig überlegt konstruiert worden. Ziel war es, das schmale Erscheinungsbild für einen möglichst großen Betrachtungswinkel zu erhalten. Wir haben eine exzellente Baßwiedergabe bei gleichzeitig ‚aufgeräumter‘ Optik des Bandpaß-Designs über die trichterförmige Öffnung erreicht. Die Grundform des Gehäuses ist achteckig, um zusätzlich eine sehr hohe akustische Steifigkeit zu erzielen.

Beste Hölzer und Furniere
Die Gehäuse sind aus einer Komposition aus 22mm Birke-Multiplex, beidseitig (innen und außen) Furnier und zusätzlich 3.2mm Bitumen, um Resonanzen und Beschleunigungen von den Chassis in die Hölzern zu minimieren. Zusätzlich befinden sich in der Mittel-/Hochtoneinheit ein und im Baßgehäuse drei Stabilisatoren aus einer Holz-Aluminium Kombination. Mechanisch tragend gibt es keine Holzschrauben sondern nur Gewindeschrauben mit Muttern auf der Rückseite.

Psychoakustik
Viele Musikliebhaber haben ihre Elektronik zwischen den Lautsprechern aufgebaut, oftmals ohne andere Wahl oder auch, weil sie es genießen, sie im Blickfeld zu haben. Akustisch gesehen ist dies unglücklich, weil dadurch die musikalische Wiedergabe negativ beeinflusst und auch der Zuhörer ablenkt wird. Um nun das Ziel bestmöglicher Musikwiedergabe und damit verbunden auch eines minimalistischen Anblicks zu erreichen, darf keine Elektronik im akustischen und optischen Fokus stehen. Auch dies ist ein wesentlicher Grund für den Einbau der Endverstärker in den Lautsprecher. Außerhalb befinden sich dann nur noch zwei oder drei Kabel: das Netzkabel, ein oder zwei digitale oder ein analoges.

Wir möchten Sie gerne in der Familie derer begrüßen, die zu Hause Musik genießen können, wie Sie es noch nie zuvor erlebt haben.